Schulleitung

Schulleitung Katharina Pschorr

KPschorr

Katharina Pschorr ist seit November 2020 Leiterin der Musik- und Kunstschule Region Freudenstadt e.V. Sie stammt aus dem Ostalbkreis und studierte Schulmusik an der Musikhochschule in München, Violine in Hannover und Kulturmanagement an der Technischen Universität Kaiserslautern. 

Nach dem Studium war sie u.a. Geigenlehrerin und Fachbereichsleiterin an der Musikschule Mittelsachsen. In dieser Zeit erwarb sie viele Zusatzqualifikationen im Bereich Streicherklasse, Violinunterricht ab 3 Jahren und der Studienvorbereitenden Ausbildung. 

Katharina Pschorr steht für eine lebendige und vielfältige Musik- und Kunstschule mit hohem pädagogischen Anspruch. 

Verwaltung

Christine Caton Sekretariat

Sylvia Eberhardt Buchhaltung

Unsere Lehrkräfte

Rhythmisch-musikalische Früherziehung

Anja Hirt

Fach: Rhythmisch musikalische Früherziehung, SBS

Kommt aus: Sulz-Sigmarswangen

An der MuK: Seit September 2020

Weg zur Musikschule Freudenstadt: 2-jährige Ausbildung an einer Berufsfachschule für Musik mit anschließendem Studium der Elementaren Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart.

So kam ich zu meinem Fach: Ich habe bereits mit 3 Jahren angefangen im Kinderchor zu singen und habe immer schon gerne getanzt. Dei Verbindung von Musik, Bewegung und der Arbeit mit Menschen gefiel mir sehr gut und brachte mich schließlich zu meinem Studium, in dem eben diese Inhalte vertieft wurden.

Mein prägendstes musikalisches Erlebnis: …war mein erster Besuch in der Oper

Leidenschaft neben der Musik: Ich habe eine große Leidenschaft für Tiere und hätte am liebsten einen kleinen Bauernhof mit Schafen, Alpakas und Pferden 🙂

Diese Noten liegen derzeit auf meinem Notenständer zuhause: Eine Arie aus Händels Joshua und am Klavier die französischen Suiten von Bach.

Zu Hause hört mir beim Üben zu: Meine zwei Kaninchen, mein Kater Louie und mein Mann.

Das mag ich an meinem Fach: Singen macht Spaß, befreit und ist gut für die Seele.

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Mit meinem Haus, das schon seit vielen Generationen in Familienbesitz ist und mit dem viele schöne Erinnerungen verknüpft sind.

Tasteninstrumente

Julia Laura Andrei

Instrument: Klavier

Kommt aus: Rumänien

An der MuK: Seit ihrer Gründung 2006

Weg zur Musikschule Freudenstadt: Diplom- und Aufbaustudium, Hochschule für Musik Trossingen (bei Prof. Gabriel Amiras), weitere Konzertausbildung unter Rudolf Buchbinder (in Zürich und Basel), Paul Badura-Skoda und Lazar Berman (in Weimar).

Weitere musikalische Interessen: Ich finde Filmmusik faszinierend.

Größtes musikalisches Vorbild: Der russische Ausnahmepianist Arcadi Volodos hat neben meinem langjährigen Professor Gabriel Amirás meine Annäherung zur Musik am Tiefsten geprägt.

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Wenn es eine Musik gibt, die mich immer innerlich begleiten darf, dann ist es die Musik von Ludwig von Beethoven, die mir Kraft und Lebensenergie verleiht.

Damit stärke ich mich am liebsten vor dem Spielen: Grüner Tee & Schokolade

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Mein Beruf ist ein Geschenk in meinen Händen, der weitergehen muss: jeden Tag, jede Klavierstunde. Es ist faszinierend, wie viel man einem jungen Menschen geben kann.

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Ich fühle mich “Zuhause” in den Bergen. Je höher, desto “näher” 🙂

Natalia Foiering

Instrument: Klavier

Kommt aus: Russland

An der MuK: Seit 2010

Weg zur Musikschule Freudenstadt: Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Abschluss als Dipl.-Musiklehrerin 2007, Studiengang Master 2008.

Tätig als Solistin, Kammermusikerin und Pädagogin.

So kam ich zu meinem Instrument: Dank meines Vaters erhielt ich meinen ersten Klavierunterricht mit 7 Jahren an der Musikschule in Vladivostok. Seitdem ist das Klavierspiel meine Leidenschaft.

Mein prägendstes musikalisches Ereignis: Meine erste Klavierlehrerin, die fest an mich geglaubt hat.

Größtes musikalisches Vorbild: J.S. Bach

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Rachmaninov Klavierkonzert Nr. 2

Diese Noten liegen derzeit auf meinem Notenständer zuhause: Bach-Siloti Prelude B-Moll

Zuhause hört mir beim Üben zu: Meine Pflanzen 🙂

Das mag ich an meinem Instrument: Ich liebe die Vielseitigkeit.

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Überall, wo das Meer ist.

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Die Finger müssen machen, was der Kopf will, nicht umgekehrt.” – Robert Schumann

Besar Mitku

Instrument: Klavier

Kommt aus: Karlsruhe

An der MuK: Seit September 2018

Weg zur Musikschule Freudenstadt: Klavierstudium: Berlin, Stuttgart und Karlsruhe. Unterrichtstätigkeiten: Karlsruhe, Baden-Baden, Freudenstadt

So kam ich zu meinem Instrument: durch meinen Vater

Weitere musikalische Interessen: Jazz, Pop, Latin

Leidenschaft neben der Musik: Technik, Sport

Größtes musikalisches Vorbild: V. Horowitz

Diese Noten liegen derzeit auf meinem Notenständer zuhause: Schumann Abegg Variationen

Zuhause hört mir beim Üben zu: meine Nachbarn 🙂

Damit stärke ich mich am liebsten vor dem Spielen: Espresso

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Mit unterschiedlichen Schülern zu tun zu haben, die aber alle das Ziel haben, Klavierspielen zu können.

Das mag ich an meinem Instrument: 88 Tasten, deren Kombinationen aber unendlich sind

Dieses Zitat ist mir wichtig: Erfolg hat 3 Buchstaben. TUN!

Streichinstrumente

Ana Maria Falan

Instrument: Violine, Viola

Kommt aus: Rumänien

An der MuK: Seit Oktober 2006

Weg zur Musikschule Freudenstadt: In 2000, habe ich mein akademisches Studium an der Musikhochschule Trossingen aufgenommen und mit den Abschlüssen Diplom-Musiklehrerin, Master in Orchesterstudien und Master in Kammermusik abgeschlossen.

Während meiner Orchestertätigkeit kam ich im Jahr 2006 an die Musik- und Kunstschule Freudenstadt als Lehrkraft für Violine und Viola.

So kam ich zu meinem Instrument: Geschenk vom Weihnachtsmann 🙂

Mein erstes / prägendstes musikalisches Erlebnis: Prüfung am Musikgymnasium in Bukarest

Weitere musikalische Interessen: Cello spielen, Kammermusik spielen

Leidenschaft neben der Musik: Lesen und reisen

Größtes musikalisches Vorbild: Itzhak Perlman

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Frühlingssonate, L. v. Beethoven

Diese Noten liegen derzeit auf meinem Notenständer zuhause: Kreutzer Sonata, L. v. Beethoven.

Eine lustige Anekdote aus dem Berufsalltag: “Frau Falan, ich habe aus Versehen vergessen zu üben” 🙂

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Caesarea – Israel

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” – Albert Einstein

Susanne Kiss

Instrument: Violine, Viola

Kommt aus: Debrecen in Ungarn

An der MuK: Seit Herbst 2019

Weg zur Musikschule Freudenstadt:
– Abschluss Musikhochschule Debrecen
– Tätigkeit als Lehrkraft in Budapest
– Geigerin im Orchester Theater Pforzeheim
– freiberufliche Tätigkeit als Geigenlehrerin

So kam ich zu meinem Instrument: Als Kind habe ich immer gerne Musik gehört und die Geige hat mir am besten gefallen.

Mein erstes / prägendstes musikalisches Erlebnis: Das Konzert des Festivalorchesters unter Iván Fischer in 1989

Weitere musikalische Interessen: Kammermusik, Orchester, ich spiele auch gerne Duette mit meinen Töchtern

Leidenschaft neben der Musik: Backen, Kochen und Gärtnern

Größtes musikalisches Vorbild: Béla Bartok und Zoltan Kodály, weil sie auf die Wichtigkeit von Volksmusik und musikalischer Erziehung in der Kindheit aufmerksam gemacht und die “Chorkultur” angefangen / gefördert haben.

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Bartoks Concerto für Orchester und drittes Klavierkonzert, weil er in diesen Werken Themen aus der Volksmusik in seinem eigenen modernen Stil aufarbeitet.

Zuhause hört mir beim Üben zu: Meine jüngste Tochter Anna oder unsere Katze Mogli

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Die Vielseitigkeit, Menschen die Freude an Musik näher zu bringen, unabhängig von Alter und Erfahrungen mit dem Instrument

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Mit meinem Garten

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Musik kann nicht in Worten ausgedrückt werden. Die Musik ist schlussendlich Musik, und wenn man sie in Worten ausdrücken könnte, müsste man nicht komponieren.” – Pierre Boulez

Katharina Pschorr

Instrument: Violine

Kommt aus: Heubach (Ostalbkreis)

An der MuK: Seit 2020

Weg zur Musikschule Freudenstadt: Studium der Schulmusik in München, Violine in Hannover und Kulturmanagement in Kaiserslautern. Unterricht als Privatlehrerin, Honorarlehrerin, in Festanstellung, als Fachbereichsleiterin in Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt und Sachsen.

So kam ich zu meinem Instrument: Meine Eltern sagten, die Harfe wäre zu groß für unser Auto und dann musste es für mich unbedingt ein kleineres Instrument mit Saiten sein.

Mein erstes /  prägendstes musikalisches Erlebnis: Als mein Vater mich als kleines Kind für eine Vorstellung von “My Fair Lady” mit in den Orchestergraben nahm.

Größtes musikalisches Vorbild: Richard Strauss

Diese Noten liegen derzeit auf meinem Notenständer zuhause: I don´t feel hate, Grieg Sonate, Bach Sonaten und Partiten

Zuhause hört mir beim Üben zu: Meine Bananenpflanze

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Jedes Musikstück und jede Unterrichtsstunde ist anders. Es wird nie langweilig und es ist wunderschön Kinder über lange Zeit in ihrer Entwicklung zu begleiten.

Das mag ich an meinem Instrument: Man kann es mit ein bisschen Übung auch im Liegen spielen.

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Kloster Neustift (dort habe ich im Sommer als Kind und Betreuerin tolle Musikfreizeiten erlebt), Schloss Kapfenburg (dort haben sich viele Freundschaften beim Musizieren entwickelt)

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen.” – Isaac Stern

Dominika Richter

Instrument: Violoncello

Kommt aus: Ungarn, seit 2010 aus Oberndorf am Neckar 🙂

An der MuK: Seit 2011

Weg zur Musikschule Freudenstadt: 2004 bis 2010 Cello-Lehrerin an verschiedenen Musikschulen in Ungarn.

2010 Umzug nach Deutschland, Cello-Lehrerin an der Musikschule Karg-Elert in Oberndorf am Neckar.

Seit Mai 2011 Lehrkraft für Cello an der Musik- und Kunstschule Region Freudenstadt.

Seit 2012 Chorleiterin des MGV Holzhausen und des Katholischen Kirchenchors in Oberndorf am Neckar.

So kam ich zu meinem Instrument: Als ich ca. 4 Jahre alt war, hat meine Mutter im Radio eine Sendung gehört, in der ein Cellist den Schwan von C. Saint-Saens gespielt hat. Ich habe sofort alles liegen lassen und wollte nur die wunderschöne Musik hören. Danach wollte ich alles wissen: was war dieses Instrument, was war das für ein Lied usw. Später hat mich mein Papa auf ein Konzert mitgenommen, wo ein Orchester gespielt hat. Er hat auf die Celli gezeigt: siehst du, das ist das Cello, das wird dein Instrument. So hat alles angefangen.

Größtes musikalisches Vorbild: Pablo Casals

Diese Noten liegen derzeit auf meinem Notenständer zuhause: Aus den Cello Suiten von J.S. Bach spiele ich immer wieder gern.

Zuhause hört mir beim Üben zu: Mein Ehemann, mein Hund und meine Nachbarn

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Die Entwicklung meines Schülers. Ich mag die Vorbereitung auf ein Konzert oder Wettbewerb, aber die kleinen alltäglichen Wunder, wenn z.B. jemand seine Hausaufgaben gut gemeistert hat, faszinieren mich ebenso.

Das mag ich an meinem Instrument: Den warmen Klang, welcher der menschlichen Stimme so ähnlich ist.

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Wer mit Musik ins Leben startet, bereichert dadurch all seine späteren Tätigkeiten.” – Zoltan Kodaly, ungarischer Komponist und Musikpädagoge

Jonathan Nestler

Instrument: Violoncello

Kommt aus: In Ulm und um Ulm und um Ulm herum

An der MuK: Seit 2011

Weg zur Musikschule Freudenstadt: Solocellist am Collegium Musicum St. Gallen und am Theater Pforzheim. Dann wurde ich “genötigt” meine Leidenschaft für das Unterrichten zu entdecken, da ich mein Masterstudium finanzieren musste 🙂

So kam ich zu meinem Instrument: Habe mit Geige angefangen, das war etwas quietschig.

Mein erstes /  prägendstes musikalisches Erlebnis: Beim ersten bin ich eingeschlafen (Tschaikowski Violinkonzert, ich war 3 oder 4). Die Arbeit mit Hans Erik Deckert war mit Abstand das Prägendste.

Leidenschaft neben der Musik: Golf, Billiard und natürlich meine beiden Kinder bespaßen 🙂

Damit stärke ich mich am liebsten vor dem Spielen: mit etwas Ungesundem

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Wenn nach intensiver Ensemblearbeit wirklich alle gemeinsam die Musik erleben, entstehen Momente, die unbeschreibbar sind.

Eine lustige Anekdote aus dem Berufsalltag: Kurz vor einem Konzert in einer Camphill Einrichtung in Südafrika war ich noch auf der Toilette. Neben mir am Waschbecken trank ein junger Mann der Einrichtung etwas Wasser und war dann wohl der Meinung, dass meine Schulter und Hemdkragen ein wesentlich besseres Handtuch seien. Erst war ich etwas perplex, bin dann aber sehr amüsiert mit ihm zusammen nach draußen und mit meinem leicht befleckten Hemd auf die Bühne.

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Alles, was nur Geld kostet, ist billig.” – John Steinbeck

Jonathan Sell

Instrument: Kontrabass & E-Bass

Kommt aus: Hof/Saale

An der MuK: Seit November 2018

Weg zur Musikschule Freudenstadt:
“Bachelor of Music” 2015 Kontrabass Musikhochschule Mannheim
“Master of Music” 2017 Kontrabass Musikhochschule Mannheim

So kam ich zu meinem Instrument: Mein Vater spielt auch E-Bass. Mich hat die Kraft und Wärme des Instruments so fasziniert, dass ich das auch ausprobieren wollte.

Mein erstes /  prägendstes musikalisches Erlebnis: Als ich mit 16 Jahren zum ersten Mal “King Crimson – In The Court of the Crimson King” hörte. Diese Musik wollte ich selbst komponieren und spielen.

Weitere musikalische Interessen:
– Jazz, Rock, Funk, Blues…
– Westliche Klassik (v.a. Minimalismus, Romantik, Alte Musik)
– Orientalische Musik (v.a. Indisch, Persisch, Arabisch, Türkisch)
– Komposition & Improvisation
– Filmmusik
Und deren interkulturelle und interstilistische Verknüpfung

Größtes musikalisches Vorbild: Miles Davis

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Terry Riley – Anthem of the Trinity

Das mag ich an meinem Instrument: Zitat meines Sohnes: “Bumm, Bumm, Bass!!”

Eine lustige Anekdote aus dem Berufsalltag: Mit dem Kontrabass auf Tour durch Indien. Primäres Transportmittel: Rikscha

Dieses Zitat ist mir wichtig: “My goal is to live the truly religious life, and express it in my music. If you live it, when you play there’s no problem because the music is part of the whole thing. To be a musician is really something. It goes very, very deep. My music is the spiritual expression of what I am – my faith, my knowledge, my being…When you begin to see the possibilities of music, you desire to do something really good for people, to help humanity free itself from its hangups…I want to speak to their souls.” – John Coltrane

Holzblasinstrumente

Johannes Kurz

Instrument: Blockflöte, Fagott

Kommt aus: Ortenau

An der MuK: Seit

Johannes Kurz ist einer der wenigen Instrumentalisten, der sich der großen Bandbreite der historischen Holzblasinstrumente wie Blockflöte, Pommer, Dulzian, Krummhorn oder Rauschpfeife und ihrem Repertoire in Mittelalter, Renaissance und Barock intensiv widmet.

Besonders wichtig ist ihm in seiner künstlerischen Tätigkeit, die in den Kompositionen enthaltenen Emotionen seinem Publikum zu vermitteln und so die Musik als Zeugnis des Lebensgefühles dieser Epoche fernab jeglicher musealer Beschaulichkeit zum Klingen zu bringen.

Johannes Kurz studierte bei Prof. Bernhard Böhm an der Hochschule für Musik Würzburg im Studiengang Alte Musik mit Hauptfach Blockflöte und Nebenfach Historische Holzblasinstrumente, sowie Historische Fagottinstrumente an der Staalichen Hochschule für Musik Trossingen bei Katrin Lazar.

Als Solist und Mitglied mehrerer Kammermusikensembles ist Johannes Kurz auf den Konzertbühnen Deutschlands, Europas und Nordamerikas zu Gast. TV- und Rundfunkaufnahmen sowie CD-Produktionen (u.a. „Musik um Tilman Riemenschneider“ mit dem Ensemble „Il curioso“ für das Label NAXOS) belegen den hohen künstlerischen Stand seines Spiels.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner musikalischen Arbeit ist das Dirigieren. Mit den symphonischen Blasorchestern der Musikverein Kippenheim und Eisingen leitet er zwei renommierte Höchtstufenorchester.

Ein paar persönliche Worte zur Musik und seinem Unterricht::

“Für mich ist Musik das Schönste und Erfüllendste, was ich bisher erleben durfte. Genau dieses Gefühl möchte ich meinen Schülerinnen und Schülern weitergeben. Musizieren kann für jeden persönlich schon eine unglaublich berührende Erfahrung sein. Das Schönste am Musizieren für mich sind aber glückliche und begeisterte Zuhörer im Konzert, denen ich mit Musik eine große Freude bereiten konnte.

Neben Einzel- und Gruppenunterricht ist mir das Zusammenspiel im Ensemble besonders wichtig. Daher biete ich für meine Schülerinnen und Schüler auch immer wieder Ensembleunterricht in wechselnden Besetzungen an.

Neben Freude an der Musik zu vermitteln ist das große Ziel meines Unterrichts, meinen Schülern die Fähigkeit an die Hand zu geben, eine Komposition, egal ob ein kleines Lied oder eine ausgewachsene Sonate, sich selbständig zu erarbeiten.
Daher erarbeite ich gemeinsam mit meinen Schülern Zugangswege zu Liedern, Problemlösungsmöglichkeiten für schwierige Stellen und Motivations- und Übestrategien zu.
Das gemeinsame Erforschen des Instrumentes und neuer Kompositionen ist mein Verständnis von Instrumentalunterricht.”

Nadine Thomann

Instrument: Querflöte

Kommt aus: Rheinfelden (Baden)

An der MuK: Seit 2009

Weg zur Musikschule Freudenstadt: Musikhochschule Trossingen, Universität Örebro (Schweden)

So kam ich zu meinem Instrument: Als kleines Kind saß ich schon bei Auftritten des Musikvereins mit einem Strohhalm auf den Stufen zur Bühne und “spielte Querflöte”.

Mein erstes (größeres) musikalisches Erlebnis: In der musikalischen Früherziehung führten wir “Peter und der Wolf” auf. Ich war die Katze.

Weitere musikalische Interessen: Dirigieren

Leidenschaft neben der Musik: Skandinavien

Größtes musikalisches Vorbild: Hans Erik Deckert (Komponist, Dirigent und Musikphänomenologe aus Dänemark)

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Weber, Der Freischütz

Diese Noten liegen derzeit auf meinem Notenständer zuhause: Mendelssohn, Trio d-Moll

Zu Hause hört mir beim Üben zu: Wenn ich nur mal zum Üben käme…

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Mitzuerleben, wie aus den Kindern junge Leute werden und sie auf diesem Weg ein Stück zu begleiten.

Eine lustige Anekdote aus dem Berufsalltag: Vor einigen Jahren haben eine Schülerin und ich uns nach mehreren Unterrichtsjahren tränenreich voneinander verabschiedet. Anschließend stellten wir fest, dass wir uns im Datum geirrt hatten – sie hatte noch einen Monat lang Unterricht.

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Alles, was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich zuerst in der Phantasie des Menschen.” – Astrid Lindgren

Diana Yufa

Instrument: Querflöte

Kommt aus: Jekaterinburg, Russland

An der MuK: Seit Oktober 2006

Diana Yufa erhielt ihren ersten Unterricht mit 6 Jahren an der „Special Musikschule“ für begabte Kinder an der Ural-Musikhochschule.

Während ihres Studiums an der dortigen Musikhochschule (1994-1999) wurde sie bei Teilnahmen an diversen Wettbewerben (1993 Ural, Sibirien und Ferner Osten Wettbewerb, III. Preis, 1999 Internationaler Wettbewerb in Nowosibirsk, I. Preis, 2000 Internationaler Wettbewerb in Athen, I. Preis) und bei der Konzerttätigkeit als Solistin und Künstlerin des Kammerensembles ausgezeichnet. Ihr Studium schloss Diana Yufa als Konzertmusikerin, Orchestersolistin, Künstlerin des Kammerensembles und Pädagogin ab.

Bei zahlreichen Meisterkursen und Festivals, wie z. B. dem „Festival of Russian Music School“, der „Academia International de Musica Palma de Mallorca“, dem „Wiener Musikseminar“, der „Salzburger Internationale Sommerakademie“ und den „Interlaken Classics“ hatte sie die Möglichkeit, mit namhaften Künstlern zu musizieren und diese kennen zu lernen. Unter ihnen waren Größen wie Juri Bashmet, Juri Dolzikov, Leonid Kudrja, Jean-Michel Tanguy, Peter-Lukas Graf, Andras Adorjan, Pirmin Grehl und Sir James Galway.

Bereits vor ihrer Übersiedlung nach Deutschland im Jahre 2000 und dort seit 2003 ist Diana Yufa als Querflötenlehrerin tätig. Von 2006 bis 2008 unterrichtete sie im Rahmen eines Lehrauftrags an der Musikhochschule Mannheim. Dort erhielt sie in der Klasse von Prof. Tanguy 2006 auch ihr Diplom „Künstlerische Ausbildung“ mit Auszeichnung und absolvierte 2011 den Aufbaustudiengang zur Orchestersolistin.

Im Oktober 2006 wurde Diana Yufa als Lehrkraft an die Musik- und Kunstschule Region Freudenstadt berufen. Sie wirkt in verschiedenen Besetzungen bei Kammermusikreihen (z.B. „piccola musica“ in Freudenstadt) und Festivals in Deutschland und Europa mit. 2014 trat sie in der Berliner Philharmonie mit Moskauer Solisten auf. 2015 wirkte sie mit beim Festival „Clef de la Musique“ zusammen mit Solisten der Brussel Philharmonie.

Neben ihren zahlreichen musikalischen Tätigkeiten übt sie ihre Rolle als Mutter von vier Kindern aus.

Anke Nevermann

Instrument: Oboe

Kommt aus: Dessau

An der MuK: Seit September 2018

Weg zur Musikschule Freudenstadt: Nach dem Studium in Dresden freiberuflich als Pädagogin, Orchestermusikerin und Kammermusikerin tätig, Besuch vieler Meisterkurse, als das Geld knapp wurde, Job in der Musikbibliothek angenommen, Aufbaustudium in Trossingen und Freiberuflichkeit in Dresden, viele Nächte im Nachtzug verbracht, dann noch Historische Aufführungspraxis in Freiburg studiert, nach Freiburg umgezogen und schließlich an die MuK gekommen.

So kam ich zu meinem Instrument: Nachdem ich schon jahrelang meine Blockflöte Tag für Tag, Stunde für Stunde malträtiert habe, fand ich, dass diese ganze Arbeit doch umsonst sein würde, wenn ich nicht Musik studiere. Meine Lehrerin meinte, dafür sollte ich aber noch ein Orchesterinstrument lernen. In meinem Alter (ich war damals 15), würde das wohl nur noch mit Oboe, Fagott oder Horn sinnvoll sein. Rein zufällig war sie auch Oboenlehrerin – ein Schelm, wer sich dabei was denkt 😉 Das Ende vom Lied war, dass ich Oboe lernte und das Instrument liebe. Danke an meine liebe Lehrerin!

Mein erstes / prägendstes musikalisches Erlebnis: An meiner Musikschule gab es ein Blockflötenensemble, das ich immer von Ferne bewundert habe. Einmal wurde ich gefragt, ob ich für ein Konzert einspringen wollte. Ich hatte solchen Respekt, dass ich plötzlich anfing zu üben und bis heute nicht damit aufgehört habe.

Weitere musikalische Interessen: Alte Musik spielen, schräge Töne und verrückte Spieltechniken auf meiner Oboe ausprobieren und auf dem E-Bass rumzupfen.

Leidenschaft neben der Musik: Fotografieren, lange Distanzen rennen (bis 100 km und mehr – ja, echt jetzt!)

Größtes musikalisches Vorbild: Jordi Savall, Iron Maiden

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Schwierig, es sind eher viele: Dido und Aeneas, Don Giovanni, Zelenka Miserere, Dvorak Requiem, Rigoletto (Offensichtlich liebe ich es dramatisch – wieder eine neue Selbsterkenntnis gewonnen.)

Zu Hause hört mir beim Üben zu: Nun ja, meine Nachbarn oben, unten, links und rechts ertragen es mit Fassung.

Eine lustige Anekdote aus dem Berufsalltag: Im Orchester muss man manchmal rasend schnell neue Stücke erarbeiten. Oft hat die Musik gar nicht Zeit, sich richtig zu “setzen”. Einmal waren wir Musiker zu einem Konzert im Auto in einer Fahrgemeinschaft unterwegs und hörten im Radio ein Stück, das uns bekannt vorkam. Wir rätselten, kamen aber nicht darauf, was es war. Bis der Bühnenmitarbeiter sagte: “Na Mensch, das habt ihr doch erst letzte Woche im Konzert gespielt!” Ups…

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Die Geduld ist auch deswegen so wichtig, weil unsere kreative Arbeit sehr viel auf Wiederholungen beruht, der Art, wie Inspiration und Ideen sich aus Fehlschlägen und Umwegen ergeben. Unsere Geduld lässt uns diese Niederlagen überwinden und nicht den Mut verlieren, wenn wir fernab von unseren Vorstellungen große Umwege gehen, auf diese Weise interessantes Neuland entdecken und nicht in der Sackgasse enden.” – David duChemin

Alexander Gorbachev

Instrument: Klarinette, Saxophon

Kommt aus: St. Petersburg

An der MuK: Seit September 2014

Schulischer Werdegang:

2007-2008 Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe, Klasse von
Professor Wolfgang Meyer (Master Studiengang – Klarinette)

2005-2007 Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe Klasse, von Professor Wolfgang Meyer (DKA Studiengang – Klarinette Nebenfach Saxophon)

2001- 2006 Student des St.-Petersburger Staatlichen Konservatorium (Akademie) n. N.A. Rimskij-Korsakow, Klasse von Professor Valery Bezruchenko – Klarinette.

1997 – 2001 Studium an der St.-Petersburger Musikfachschule n. M.Musorgsky in Klasse von Aleksey Tikhonov.

1991 Erster Klarinettenunterricht und Studium bei Boris Karaev in der St.
Petersburger Musikschule n. Evgeny Mravinsky.

Berufliche Erfahrung:

Seit 09.2014 Lehrer für Klarinette und Saxophon in der Musik und Kunstschule e.V.
Freudenstadt.

Seit 09.2009 Lehrer für Klarinette und Saxophon in der Staatliche Jugend Musikschule
Neuenbürg (Enz)

2009- 2012 Lehrer für Saxophon und Klarinette in der Musikschule Zeno Peters
(Gengenbach)

2001-2005 Orchestermitglied der Klarinettengruppe an der Ballettoper des St. Petersburger
Konservatoriums n. N. Rymsky-Korsakov

Wettbewerbe:

19-23.07.2003 2. Preis beim Internationalen Kammermusik-Wettbewerb in Minerbio/Italien

03-10.07.2003 Diplom beim Internationalen Kammermusik-Wettbewerb in Val-Tidone/Italien

04.2000 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Symphonie“ in Volgograd/Russland
Masterkurse:

03.2001 bei Prof. Eric Hoeprich (St. Petersburg)

04.2002 bei Prof. Prof. Hans-Dietrich Klaus (St. Petersburg)

Reinhard Köbler

Instrument: Klarinette, Saxophon

Kommt aus: Leipzig

An der MuK: Seit 2006

Studium an der Hochschule für Musik “Felix Mendelssohn-Bartholdy” Leipzig. Abschluss mit dem Staatsexamen als Orchestermusiker und Pädagoge.

Engagement als Klarinettist mit Bassklarinette und Saxophon beim Philharmonischen Orchester des Theaters Gera und am Opernhauses Halle / Saale.

Er belegte Kurse für klassisches Saxophon an der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg und an der Landesakademie Ochsenhausen, u.a. bei Jean-Marie Londeix.

Lehrkraft in verschiedenen Musikschulen im Schwarzwald für die Fächer Klarinette, Saxophon und Blockflöte.
Tätigkeit als Klarinettist und Saxofonist in der Besetzung Orgel & Saxofon.

Konzertreisen in die USA und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Auch in Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen. Aushilfstätigkeit bei der Vogtlandphilharmonie.

Mitglied der Deutschen Klarinettengesellschaft und des Deutschen Tonkünstlerverbandes.

Herr Köbler möchte Freude und Ausdauer beim Erlernen des Instrumentes entwickeln, sowie musiktheoretische Grundkenntnisse vermitteln.
Besonders das Saxofon bietet sich als ein noch recht junges Instrument sowohl im Jazz, als auch in der sog. klassischen Musik an.
Mit dem Unterricht auf Klarinette und Saxofon kann durchaus auch schon im Vorschulalter begonnen werden. Der Milchzahnwechsel bereitet dann meist keine Probleme.

Blechblasinstrumente

Yukiko Uehara

Instrument: Trompete

Kommt aus: Hokkaido-Insel, Japan

An der MuK: Seit September 2019

Weg zur Musikschule Freudenstadt:
– Studium in Japan Bachelor of Arts (Lehramt Musik für Sekundarstufe/Trompete) 
– Studium an der Sapporo Otani University, Bachelor of Music (IGP/Trompete)
– Studium an der Wiesbadener Musikakademie, Master of Musik (Musikpädagogik / Musikvermittlung, IGP)
– Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe

So kam ich zu meinem Instrument: Meine ältere Schwester hat in den Sommerferien ihre Trompete von der Schule mit nach Hause gebracht und ich durfte sie ausprobieren. Es kamen sofort verschiedene Töne!

Mein erstes /  prägendstes musikalisches Erlebnis: Meine Mutter und Schwester haben zu Hause häufig gesungen und ich habe mitgesungen.

Das mag ich an meinem Instrument: Die Vielfältigkeit. Man kann im Orchester, Big Band oder Posaunenchor mitspielen.

Weitere musikalische Interessen: Momentan übe ich Klavier, damit ich irgendwann meine Schüler mit dem Klavier begleiten kann.

Leidenschaft neben der Musik: Bouldern, Kochen und Lesen

Größtes musikalisches Vorbild: Leonard Bernstein

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Ich finde es toll, den Leuten zu helfen, neue Fähigkeiten zu entwickeln.

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Bett. Schlafen bringt mir Kraft 🙂

Bálint Takács

Instrument: Trompete

Kommt aus: Ungarn

An der MuK: Seit Dezember 2019

Weg zur Musikschule Freudenstadt: 
– 2008 bis 2013 Studium am Ernő Dohnányi Musikkonservatorium in Veszprém (Ungarn)
– Studium Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis bei Jean Francois Madeuf
– Studium Trompete und Pädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen

So kam ich zu meinem Instrument: Mit 9 Jahren haben wir mit der Grundschulklasse einen Ausflug an die Musikschule gemacht. Da habe ich die Trompete zum ersten Mal gehört. Der Klang dieses wunderbaren Instruments und Persönlichkeit der Lehrer haben mich sofort bezaubert.

Mein erstes /  prägendstes musikalisches Erlebnis: Das erste Konzert, das ich gehört habe. Es war ein Jahreskonzert der Stadtkapelle meiner Heimatstadt. Die Instrumente klangen so schön zusammen und die Musiker haben so viel Spaß daran gehabt. Ich wollte auch mitspielen und ein Jahr später war ich dabei.

Das mag ich an meinem Instrument: Ich mag an meinem Instrument, dass es unglaublich viele Charaktere hat.

Weitere musikalische Interessen: Ich liebe Alte Musik, wie z.B. Barockmusik und Jazz.

Größtes musikalisches Vorbild: Maurice André

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Die Menschen (egal, ob jung oder alt) mit denen ich in Kontakt komme. Jede Stunde ist anders und jeder Schüler/jede Schülerin ist anders. Andere Stärken, andere Probleme und natürlich andere und individuelle Lösungen. Diese Art von Vielfalt findet man in den wenigsten Berufen.

Fabian Knopf

Instrument: Horn

Kommt aus: Offenburg

An der MuK: Seit Juni 2018

Fabian Knopf begann mit 11 Jahren Horn zu spielen. Bis zu seinem Studium erhielt er Hornunterricht an der Musikschule Oberkirch bei Georges Delvigne.

2003 begann er ein Musikstudium in den Studiengängen Orchestermusik und Instrumentallehrer an der Hochschule für Musik Karslruhe bei Prof. Will Sanders und Jürgen Danker.

2007 wechselte Fabian Knopf an das Royal Welsh College of Music and Drama in Cardiff wo er 2009 sein Studium mit Auszeichnung abschloss.

Anschließend erhielt er Hornunterricht bei Nigel Downing (Tonhalle-Orchester Zürich), Jérôme Hanar (Orchestre Philharmonique de Strasbourg) und Stefan de Leval Jezierski (Berliner Philharmoniker).

Fabian Knopf ist als freischaffender Hornist in Deutschland, der Schweiz (u.a. Orchester Collegium Cantorum) und Frankreich tätig.

Schon während dem Studium in Karlsruhe begann Fabian Knopf in seiner Heimatregion zu unterrichten und machte dies nach seiner Rückkehr aus Großbritannien zu einer seiner Haupttätigkeiten.

Seit Juni 2018 unterrichtet er an der Musik- und Kunstschule Region Freudenstadt.

Hikaru Furue

Instrument: Posaune, Tiefes Blech

Kommt aus: Tokio, Japan

An der MuK: Seit Oktober 2011

Hikaru Furue stammt aus Tokio, Japan. Bereits mit vier Jahren erhielt er Klavierunterricht, mit zwölf Jahren fing er an, Posaune zu spielen.

Nach dem japanischen Abitur erhielt er einen Studienplatz auf der Musashino Musikakademie Tokio und schloss dort sein Studium als Diplom-Orchestermusiker und als Musikpädagoge ab.

Es folgten ein erstes Auslandsstudium auf der Lisz Ferenc Musikakademie in Budapest, Ungarn, sowie ein weiteres Studium an der Staatlichen Hoschschule für Musik in Trossingen, spezialisiert auf Kammermusik und Alte Musik.

Bereits während des Studiums sammelte Hiakru Furue Erfahrungen als Posaunenlehrer und war nach seinem Studium an diversen Stellen als Pädagoge tätig. Im Oktober 2011 nahm er seine Unterrichtstätigkeit an der Musik- und Kunstschule Region Freudenstadt auf.

Neben seiner Tätigkeit als Pädagoge ist Hikaru Furue als Kammermusiker tätig und wirkte in zahlreichen Konzerten sowie CD-Aufnahmen und Rundfunkmitschnitten in Europa mit renommierten Ensembles und Orchestern mit.

Benedikt Dietrich

Instrument: Posaune, Tiefes Blech

Kommt aus: Trossingen

An der MuK: Seit September 2020

Benedikt Dietrich, geboren 1984 in Karlsruhe, erhielt seinen ersten Posaunenunterricht im Alter von neun Jahren auf der Ostalb bei Alfred Sutter an der städtischen Bläserschule der Stadt Aalen und wechselte später zu Martin Pschorr (Musikschule Heubach).

Ein Schuljahresaufenthalt in den USA weckte seine Begeisterung für den Jazz, die sich bis heute gehalten hat.

Während seines Physikstudiums in Tübingen nahm er Unterricht bei Matthias Dangelmaier (Staatsorchester Stuttgart), dem es gelang, die Liebe zur Musik so sehr wachsen zu lassen, dass er schließlich an die Musikhochschule Trossingen wechselte und bei Prof. Gerhard Wolf und Prof. Abbie Conant Posaune studierte.

Benedikt sammelte Orchestererfahrung als Aushilfe in der Südwestdeuschen Philharmonie Konstanz und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und betreut seit 2010 die Blechbläser im Orchester des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland (CJD).

Er arbeitete zwei Jahre als Musiklehrer am Wirtschaftsgymnasium Donaueschingen und unterrichtet außer in Freudenstadt auch an der Musikakademie Villingen-Schwenningen.

Berufsbegleitend studierte er Rhythmik und Elementare Musikpädagogik in Trossingen, wodurch seine Begeisterung für Performance, freie Improvisation und Percussion-Instrumente geweckt wurde.

Er konzertiert bevorzugt als Kammermusikpartner oder Orchestermusiker mit moderner Alt-, Tenor- oder Bassposaune sowie Barockposaune. Gelegentlich ist er auch solistisch zu erleben, dann am liebsten in Kirchen und mit Orgelbegleitung.

Außerdem bringt er ab und zu mit großer Freude auch vielfältige Percussion-Instrumente zum Klingen, vor allem im Kontext freier Improvisations-Performances.

Seit Anfang 2019 ist er musikalischer Leiter und Dirigent des Posaunenchores an der Predigerkirche Rottweil.

Wenn er gerade nicht Musik macht, arbeitet er auch immer wieder als Lichtgestalter oder schlägt sich als Hobbyastronom die Nächte hinter dem Teleskop um die Ohren.

Zupfinstrumente

Thomas Früchtl

Instrument: Gitarre

Kommt aus: Sankt Ingbert / Saarland

An der MuK: Seit 2013

Weg zur Musikschule Freudenstadt: Studium Schulmusik Hochschule Saarbrücken

Studium Cembalo Hochschule Saarbrücken

Dirigent verschiedener Zupforchester und Gitarrenensembles im Saarland

1989 – 2012 Schulleiter der Städt. Musikschule Altensteig

So kam ich zu meinem Instrument: Orchesterreise nach Lüneburg; da wollte ich unbedingt dabei sein mit der Gitarre

Mein prägendstes musikalisches Erlebnis: Hausmusik meiner Eltern

Weitere musikalische Interessen: Leitung Popchor Altensteig seit 32 Jahren

Leitung Popchor Baiersbronn seit 20 Jahren

Leidenschaft neben der Musik: Radfahren, Modelleisenbahn (im Winter), Wohnmobiltouren (im Sommer)

Größtes musikalisches Vorbild: im Fach Klavier: Glenn Gould, im Fach Gitarre: Jiri Jirmal (Prag)

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: alles von J.S. Bach; im Bereich Jazz: Manhatten Transfer, New York Voices, Silje Nergaard

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Die Begleitung der musikalischen und menschlichen Entwicklung meiner Schüler während der kompletten Schulzeit.

Das mag ich an meinem Instrument: Die Vielfalt der musikalischen Möglichkeiten und Stile

Eine lustige Anekdote aus dem Berufsalltag: Ein Schüler kommt mit Gitarrenkoffer, Notenständer, Fußbank und Noten zum Unterricht. Voller Vorfreude baut er alles sorgfältig auf, öffnet den Koffer…..und die Gitarre steht zu Hause auf dem Gitarrenübeständer!

Übrigens….wir haben deshalb immer Ersatzgitarren in der Musikschule!

Andreas Merkel-Reich

Instrument: Gitarre, E-Gitarre, E-Bass

Kommt aus: Frankfurt a.M.

An der MuK: Seit

Andreas Merkel-Reich wurde 1986 in Frankfurt/Main geboren und fing mit 6 Jahren an, bei seinem Vater Artur Merkel Gitarrenunterricht zu nehmen.

Schon früh stellten sich die ersten Erfolge ein: Andreas Merkel-Reich wurde u.a. zweifacher Bundespreisträger des Wettbewerbs “Jugend musiziert”.

Im Jahr 2006 nahm er seinen Diplom-Studiengang bei Prof. Andreas von Wangenheim an der Musikhochschule Karlsruhe auf und schloss diesen im Jahr 2010 ab. Als künstlerischer Leiter gewann er bereits während seines Studiums mit dem Gitarrenorchester Pforzheim den 1. Preis des Internationalen Orchesterwettbewerbs in Rheine 2008. Andreas Merkel-Reich ist Gitarrist in unterschiedlichen Formationen und ist u.a. auch Gründungsmitglied des Gitarrenquartetts “PfGQ”.

Nach dem Abschluss seines Studiums nahm Andreas Merkel-Reich seine Unterrichtstätigkeit an der Musik- und Kunstschule Region Freudenstadt auf und wurde Chefdirigent des größten und erfolgreichsten Jugend-Gitarrenorchesters Baden-Württembergs in Pforzheim, welches 2011/12 erneut den Landespreis gewann.

Neben seiner Tätigkeit als Musikpädagoge arbeitet er als Filmkomponist & Musikproduzent und gewann 2011 den “Long Island Film EXPO Award” in New York.

Jonathan Sell

Instrument: Kontrabass & E-Bass

Kommt aus: Hof/Saale

An der MuK: Seit November 2018

Weg zur Musikschule Freudenstadt:
“Bachelor of Music” 2015 Kontrabass Musikhochschule Mannheim
“Master of Music” 2017 Kontrabass Musikhochschule Mannheim

So kam ich zu meinem Instrument: Mein Vater spielt auch E-Bass. Mich hat die Kraft und Wärme des Instruments so fasziniert, dass ich das auch ausprobieren wollte.

Mein erstes /  prägendstes musikalisches Erlebnis: Als ich mit 16 Jahren zum ersten Mal “King Crimson – In The Court of the Crimson King” hörte. Diese Musik wollte ich selbst komponieren und spielen.

Leidenschaft neben der Musik: Philosophie, Natur, Mountain Biking, Intelligente PC Games

Größtes musikalisches Vorbild: Miles Davis

Diese Noten liegen derzeit auf meinem Notenständer zuhause: Nichts – Ich spiele alles auswendig

Zuhause hört mir beim Üben zu: Meine Frau Rebecca & mein 2-jähriger Sohn Benjamin

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Burg Lützelhardt / Der Ort, wo meine Frau und ich geheiratet haben

Dieses Zitat ist mir wichtig: “My goal is to live the truly religious life, and express it in my music. If you live it, when you play there’s no problem because the music is part of the whole thing. To be a musician is really something. It goes very, very deep. My music is the spiritual expression of what I am – my faith, my knowledge, my being…When you begin to see the possibilities of music, you desire to do something really good for people, to help humanity free itself from its hangups…I want to speak to their souls.” – John Coltrane

Jochen Stübenrath

Instrument: Harfe

Kommt aus: 

An der MuK: Seit 

Jochen Stübenrath studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg, der Franz-Liszt-Akademie in Budapest sowie an der Hochschule für Musik Würzburg Harfe bei Lilo Kraus, Libuse Vachalova und Prof. Giselle Herbert.

Während der Studienaufenthalte in Nürnberg und Budapest bestritt er jeweils die Position der zweiten Soloharfe am Stadttheater und der ungar-ischen Nationaloper als Elternzeitvertretung.

Durch die stetige Konzerttätigkeit sowohl solistisch wie auch in Orchestern, Folk-, Rennaissance-gruppen und Kammermusikensembles sammelte Jochen Stübenrath reiche praktische Bühnener-fahrung.

Verschiedene Projektarbeiten mit Erzählern, Schauspielern, Tänzern und Aktions-künstlern bewiesen seine Flexibilität auf, vor, hinter und über der Bühne.

Seine Erfahrungen gibt er seit 1992 durch fundierten Unterricht auf Haken-, Einfach- und Doppelpedalharfe weiter. Mehrere Jahre unterrichtete er erfolgreich am Schwabacher Harfenzentrum bei Bernadette Kerscher, am musischen Ostendorfer-Gymnasium in Neumarkt/Opf. und gründete die Harfenklasse an der Städtischen Musikschule in Ansbach.

Zahlreiche seiner Schüler nahmen erfolgreich bei Jugend musiziert teil, einige haben selbst die Harfe zum Beruf gemacht, unterrichten und spielen in verschiedenen Orchestern. Heute unterrichtet Jochen Stübenrath an der städtischen Musikschule in Horb, am Sulzbergforum in Alpirsbach und in Aidlingen.

Konzertreisen führen ihn regelmäßig in die Harfenländer Irland, Wales und Schottland sowie nach Frankreich und Ungarn.

Verschiedene Kammermusikprojekte (Fagott/Harfe, Flöte/Harfe, Orgel/Harfe) sowie ein umfangreiches Märchenprogramm mit dem Schauspieler, Sprecher und Tänzer Felix Grüning vervollständigen sein Portfolio.

Gesang

Verena Seid

Instrument: Gesang

Kommt aus: Baiersbronn (zugezogen)

An der MuK: Seit April 2021

Weg zur Musikschule Freudenstadt: Studium Gesang (Oper, Konzertgesang) und Gesangspädagogik an der HfMDK Frankfurt – Abt. Wiesbaden, HfM Nürnberg und in Fribourg/CH.

Tätigkeit als Gesangspädagogin am Sulzbergforum Alpirsbach und im Studio für funktionale Stimmentwicklung Baiersbronn (Leitung)

Freischaffende Solistin im Bereich Konzertgesang in Deutschland, Schweiz, Frankreich

Operndebüt beim Festival Amadeo Bassi in Florenz

Coaching für Chorsänger und Chorleiter im Bereich Funktionale Stimmbildung

Stimmbildnerin der Kantorei Alpirsbach

So kam ich zu meinem Instrument: Ich habe schon immer gern gesungen – erst im Chor, später dann immer mehr solistisch.

Mein erstes /  prägendstes musikalisches Erlebnis: Die Zauberflöte im Staatstheater Wiesbaden. Ich weiß nicht mehr, wer die Königin der Nacht gesungen hatte, aber davon war ich schwer beeindruckt.

Leidenschaft neben der Musik: Reiten, Kochen, Wandern, Reisen

Größtes musikalisches Vorbild: Joan Sutherland

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Richard Strauss – Vier letzte Lieder UND Johannes Brahms – Ein Deutsches Requiem

Diese Noten liegen derzeit auf meinem Notenständer zuhause: Das Requiem von Mozart, das Musical Phantom of the Opera von Lloyd Webber, die Oper Der Rosenkavalier von Strauss

Damit stärke ich mich am liebsten vor dem Spielen: ein grüner Apfel, danach darf es dann Schokolade sein 😉

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Die Arbeit mit dem “unsichtbaren”, ganz eigenen Instrument Stimme, das man ganz individuell bauen muss wie ein Instrumentenbauer, damit es sicht- und hörbar wird.

Die extrem vielfältigen Facetten und Möglichkeiten, die man mit der Stimme hat – vom vollen Sound über ein ganzes Orchester hinweg bis hin zu feinsten Details in allen Stilrichtungen – und das in allen Altersstufen, entweder allein oder solistisch.

Dazu kommen die unterschiedlichsten, interessanten Persönlichkeiten der Menschen, die ihre unverwechselbare stimmliche Visitenkarte in meine Hände geben.

Und last but not least: Welcher Musiker hat schon immer sein Instrument direkt bei sich und somit in allen Lebenslagen greifbar? 😉

Eine lustige Anekdote aus dem Berufsalltag: Kurz vor Beginn einer Probe der Spruch “Moment – ich muss erst noch meinen Kehlkopf stimmen” 😉

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Kein Ort, aber ein Land: Argentinien

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Dankbarkeit macht das Leben erst reich.” – Dietrich Bonhoeffer

Bastian Levacher

Instrument: Gesang

Kommt aus: Calw

An der MuK: Seit Dezember 2020

Weg zur Musikschule Freudenstadt:
– Masterstudium Operngesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin
– Stimmbildner “Aurelius Sängerknaben Calw”
– Lehrer für Popgesang
– Chorleiter
– Mitglied des Duos “Lied-Duo Levacher Rapoport”

So kam ich zu meinem Instrument: Meine Mutter hat Musik studiert und ist bei den “Aurelius Sängerknaben Calw” aktiv. So kam ich sehr schnell zum Singen und habe im Alter von 5-6 Jahren mit Gesang angefangen.

Mein erstes /  prägendstes musikalisches Erlebnis: Der erste Auftritt als einer der 3 Knaben in Mozarts “Die Zauberflöte” auf einer internationalen Bühne. Ein unvergessliches Erlebnis.

Weitere musikalische Interessen: In meiner Freizeit höre ich gerne Rock oder Metal, aber auch andere Musikstile. Von Schranz bis Klassik kann alles mal dabei sein. Ich habe mich auch ein wenig an der E-Gitarre probiert, aber da fehlt definitiv noch einiges an Übung.

Leidenschaft neben der Musik: Sport ist eine große Leidenschaft, aber meine wohl größte Leidenschaft gilt dem Motorradfahren.

Größtes musikalisches Vorbild: Bryn Terfel

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Das wird wohl die Oper “Die Zauberflöte” von Mozart sein. Da dies mein Gesangsleben vor und nach dem Stimmbruch stark beeinflusst hat. Hier kenne ich wahrscheinlich jede Rolle auswendig, aber mein Favorit ist Papageno. Zum Glück auch meine Stimmlage. Der passt einfach zu mir: redet viel, singt gerne und macht unglaublich viel Quatsch und Unfug.

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Das Musizieren und den Gefühlen freien Lauf lassen. Fast nichts ist so befriedigend wie das Singen. Sehen wir ein*e Schüler*in das Gelernte anwendet und den eigenen Weg und Zugang zur Musik entdeckt und die eigenen Ideen, Vorstellungen und Gefühle zu dem Stück umsetzt und Freude am Musizieren findet.

Das mag ich an meinem Instrument: Die Stimme ist universal einsetzbar und wirklich bis in den letzten Zipfel der Erde bekannt. Es gibt so viele Musikstile in denen sie angewandt wird und jeder kann es lernen.

Eine lustige Anekdote aus dem Berufsalltag: Mein Duo Partner Ilja und ich haben zusammen das Lied “Der Feuerreiter” von H. Wolf einstudiert. Am Ende des Liedes kommt eine ziemlich ruhige Stelle, in der ich alleine singe. Der Feuerreiter “fällt in Asche ab” und nach diesem Satz kommt ein lautmalerisches “Husch”. Hier konnten wir uns beim ersten Mal Proben kaum das Lachen verkneifen. Eigentlich eine sehr ernste Stelle, aber bei fast jeder Probe müssen wir an dieser Stelle noch heute des öfteren grinsen.

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Schwarzwald. Hier kann man vielseitig Sport treiben und vor allem sehr gut Motorradfahren gehen.

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.” – Friedrich Nietzsche

Singen-Bewegen-Sprechen

Ashley Pöndl

Fach/Instrument: SBS / Klavier & Geige

Kommt aus: Ashland, Oregon, USA

An der MuK: Seit September 2019

Weg zur Musikschule Freudenstadt:
– Bachelor und Masterstudium Hauptfach Klavier, Nebenfächer Geige und “music industry” an der University of Southern California, Los Angeles
– Klavier- und Geigenlehrerin, Calw

So kam ich zu meinem Fach: In meiner Heimat USA gibt es ein Programm wie SBS nicht, weshalb es für mich doppelt interessant war mich damit zu beschäftigen. Hierfür habe ich das SBS-Zertifikat erworben und ein Kontaktstudium EMP an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart absolviert. SBS ermöglicht den Kindern, Körper- und Sinneswahrnehmung, Geduld und Konzentration in der Gruppe zu entwickeln. Durch das Medium Musik lernen die Kinder singen, Rhythmus und Puls. Außerdem verbindet SBS meine beiden größten Leidenschaften: die Arbeit mit Kindern und Musik.

Mein prägendstes musikalisches Erlebnis: Im Jahr 2012 durfte ich in der Carnegie Hall in New York mit einem Geigen-Ensemble auftreten. Meine Geigenlehrerin und ihre 60 Schülerinnen und Schüler haben dort zusammen ein Konzert gegeben. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen!

Leidenschaft neben der Musik: Ich koche sehr gerne für meine Familie und mache gerne Yoga.

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Das ändert sich immer wieder. Es kommt darauf an, was ich momentan gerne anhöre. Zum jetzigen Zeitpunkt höre ich gerne Filmmusik. Zum Beispiel den Soundtrack des Filmes “Soul”.

Zuhause hört mir beim Üben zu: Die Vögel draußen!

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Meine Schüler. Wie unterschiedlich sie alle sind und die Musik uns trotzdem verbindet.

Eine lustige Anekdote aus dem Berufsalltag: In den USA hatte ich meine Geige an der Wand hängen. Es war sehr praktisch während des Übens und Unterrichtens. Eines Tages musste ich mich beeilen, um pünktlich zur Probe zu kommen. Ich packte meine Sachen und stieg ganz schnell ins Auto. Als ich auf meinem Stuhl saß, habe ich meinen Geigenkasten geöffnet. Aber die Geige hing leider noch an der Wand in meinem Zimmer! Es war mir so peinlich – ich habe diesen Fehler einmal gemacht und nie wieder!

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Ich fühle mich mit vielen Orten verbunden. Ashland, Oregon ist meine Heimat. Los Angeles, wo ich sechs Jahre lang studiert habe. Seoul, Südkorea, wo meine Familie ist. Freudenstadt, wo meine eigene Familie ist und wo ich mit meinem Mann ein neues Leben angefangen habe.

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Life ist a song und love is the music.”

Natalia Philip

Fach: SBS

Info folgt

Britta Erb

Fach: Elementare Musikpädagogik, SBS

Kommt aus: Neuried

An der MuK: Seit 2013

Weg zur Musikschule Freudenstadt: Abschluss in EMP mit Hauptfach Gesang. Seitdem SBS Lehrkraft hier an der Musikschule

So kam ich zu meinem Instrument: Bevor ich zur EMP kam, habe ich einige Semester Mathe und Physik auf Lehramt studiert bis ich irgendwann bemerkt habe, dass ich viel lieber Kinder mit und für Musik begeistern, als Jugendliche mit Mathe langweilen möchte.

Mein prägendstes musikalisches Erlebnis: Als Teenie habe ich lange im Landesjugendchor gesungen und hatte dort bereits ab einem Alter von 14 oder 15 Jahren die Chance in einem tollen Chor unter einem phantastischen Dirigenten große Konzerte zu singen und auch eine Konzertreise mitzuerleben. Das war menschlich wie musikalisch sehr prägend für mich.

Leidenschaft neben der Musik: Immer noch die Mathematik. Auch wenn ich Schüler damit nicht langweilen wollte, für mich ist sie alles andere als langweilig.

Mit diesem Stück fühle ich mich am meisten verbunden: Franz Schubert: An die Musik

Zuhause hört mir beim Üben zu: Meine drei Meerschweinchen Sentimus, Frederich und Wuschel. Wuschel hört übrigens nicht nur zu, er “singt” auch gern mal mit.

Das fasziniert mich an meinem Beruf: Wie spielend man mit Musik, mit Bewegung und Tanz Mauern von Skepsis abbauen und Kinder wie Erwachsene begeistern kann.

Mit diesem Ort fühle ich mich verbunden: Mit meiner Heimat, der Ortenau, zwischen Schwarzwald und Rhein

Dieses Zitat ist mir wichtig: “Creativity Is Intelligence Having Fun” – Albert Einstein